Vorurteile gegen den Labrador Retriever

Vorurteil Nr. 1
Der Labrador erzieht sich von selbst ...
Wäre sicherlich nicht schlecht, dem ist aber nicht so. Ein Labrador braucht genauso eine konsequente Erziehung wie jeder andere Hund auch. Er lernt rasch und gerne, aber man muss ihm schon zeigen, was er lernen soll, sonst wird aus dem Traum vom gut hörenden Labrador ein echter Alptraum, mit einem Hund, der an der Leine zieht, Leute anspringt (am liebsten mit schmutzigen Pfoten) und auch sonst alles das tut, was der Besitzer eben nicht möchte. Also auch ein Labrador braucht eine konsequente Erziehung!

 

Vorurteil Nr. 2
Der Labrador ist ein gemütlicher Hund, der nicht viel Bewegung braucht ...
An dieser Aussage ist überhaupt nix richtig. Der Labrador ist ein sehr aktiver Hund, der nichts lieber tut als zu arbeiten und sich zu bewegen. Mit nur einer Runde um den Block 3x am Tag wird ihm kein Gefallen getan. Viele Labradore werden, bei zuwenig Bewegung tatsächlich faul und fett, aber ebenso kann es ihnen passieren, das ihnen ihr gelangweilter Hund die Wohnung auseinander nimmt, ihren Garten verwüstet oder sich sonst allerhand Dummheiten ausdenkt. Also für ausreichend Bewegung und Beschäftigung für den Labrador muss gesorgt sein!

 

Vorurteil Nr. 3
Der Labrador ist immer Kinderlieb

Kinderliebe ist keine von Anfang an vorhandene Charaktereigenschaft, sondern kann durch Prägung im Welpenalter beeinflußt werden. Wenn der Labrador in seinem Leben schlechte Erfahrung mit Kindern macht, wird er sie nicht unbedingt lieben. Lassen sie Kinder nie mit einem Hund unbeaufsichtigt. Nicht nur dem Hund, auch den Kindern kann man nicht immer vertrauen und irgendwo hat auch der gutmütigste Hund seine Schmerzgrenze. Ein gut aufgezogener Labrador, der von Anfang an gelernt hat, das Kinder super Spielkameraden sind, der glelernt hat, wie man mit Kindern umgeht ist sicher ein guter Begleiter für ihre Kinder.

 

Vorurteil Nr. 4
Der Labrador ist der ideale Familienhund

Wie ideal der Labrador in ihre Familie passt, hängt von ihrem Lebensstil ab. Wollen sie den Labrador nur als schmuckes Beiwerk in ihrer Wohnung oder als Kindersitter, dann ist er sicherlich (wie auch sonst keine Hunderasse) dafür nicht geeignt. Wenn sie aber zu den aktiven Menschen gehören, die viel unterwegs sind, die genügend Zeit haben um den Labrador ausreichend zu beschäftigen, wenn sie ihren Kindern beibringen, den Hund zu respektieren und ihn nicht als Spielgerät zu sehen, dann ist der Labrador der ideale Familienhund.

 

 

Quelle: www.labrador-infos.de